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Büren, Spielenweg: 5 Personen nach Zimmerbrand gerettet 20131203

Einsatzbeginn: 03:28 Uhr
Einsatzende: 06:45 Uhr

Einsatzort: Büren, Spielenweg

Alarmierung über: Funkmeldeempfänger, Sirene

Führender Löschzug: Büren (LZ I)

Unterstützt durch:
Löschzüge: Wewelsburg (LZ III), Ahden (LZ III), Brenken (LZ III)
weitere Einsatzkräfte: RTW Büren 1, RTW Büren 3, Notarzt Büren 1, Polizei, LDF, stellv. LDF
Hilfsorganisationen: MHD
sonstige: Notfallseelsorger

Ausgerückte Fahrzeuge:
Leitung Florian Büren: LEITER, LEITERV 1, LEITERV 2
Löschzug I - Florian Büren 1: MTF, TLF4000, DLK23, HLF20, SW2000
Löschzug III - Florian Büren 3: MTF 2, HLF10, LF16TS, LF10 2, LF10 1

Bericht

Aus unbekanntem Grund war im Wohnzimmer einer Wohnung im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses ein Feuer ausgebrochen. Das Wohnzimmer stand beim Eintreffen der ersten Kräfte bereits im Vollbrand. Durch den zuerst eintreffenden Leiter der Feuerwehr sowie der ersten Polizeikräfte konnten alle fünf Bewohner des Hauses, die zum Teil noch geweckt werden mussten, gerettet werden. Die beiden Bewohner der Brandwohnung erlitten durch eingeatmeten Brandrauch jedoch eine Rauchgasvergiftungen. Ein Person so schwer, dass sie vom Rettungsdienst in das Krankenhaus Salzkotten transportiert werden musste. Alle anderen Bewohner wurden durch den Notfallseelsorger der Feuerwehr Büren sowie die Notfallhelfergruppe des Malteser Hilfsdienstes betreut.

Das Feuer wurde zunächst von außen mit einem C-Rohr eingedämmt, um weitere Ausbreitung auf das Dachgeschoss zu verhindern und dann anschließend im Innenangriff durch einen Trupp unter Atemschutz mit einem C-Hohlstrahlrohr bekämpft und gelöscht. Die Löschmaßnahmen im Innenangriff wurden durch die Vornahme eines Hochdrucklüfters unterstützt. Nach gut 45 Minuten war das Feuer gelöscht und die Wohnung wurde mittels Wärmebildkamera auf versteckte Glutnester untersucht.

Zur Einsatzunterstützung war ebenfalls der Löschzug III mit den Löschgruppen Ahden, Brenken und Wewelsburg alarmiert worden, die den Löschzug Büren mit Atemschutztrupps bei der Brandbekämpfung unterstützten.

 

Bericht Polizei:

03.12.2013 | 11:22 Uhr

POL-PB: Eine Verletzte bei nächtlichen Bränden

Büren (ots) – (mb) Gleich zwei Brände in Wohnhäusern beschäftigten Feuerwehr und Polizei am frühen Dienstagmorgen. Eine Frau (56) kam mit einer schweren Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus.

Gegen 03.25 Uhr bemerkte die 56-jährige Bewohnerin im ersten Stock eines Mehrparteienhauses am Spielenweg ein Feuer in ihrer Wohnung. Die Frau hatte schon Rauch eingeatmet. Sie verließ ihre Wohnung und verständigte eine Nachbarin (44). Die Nachbarin weckte die anderen vier Bewohner, eine Frau (76) und drei Männer (53, 64, 71). Während die bereits alarmierten Feuerwehr- und Polizeikräfte eintrafen, verließen alle Bewohner das Haus. Die 56-Jährige wurde sofort notärztlich versorgt und mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus nach Salzkotten gebracht. Die anderen Bewohner wurden vom Notarzt untersucht. Mit Atemschutzgeräten ausgerüstete Wehrleute drangen in die brennende Wohnung vor. Die Wohnung brannte nahezu komplett aus. Der Sachschaden ist bislang nicht beziffert worden. Das gesamte Haus wurde von der Polizei beschlagnahmt. Den Bewohnern wurden vom Ordnungsamt Notunterkünfte zur Verfügung gestellt. Die Untersuchungen zur Brandursache dauern derzeit an.

An der Bruchstraße kam es gegen 04:20 Uhr zu einem weiteren Brandeinsatz. Ein Hausbewohner hatte im Holzofen Feuer entzündet und wenig später Rauch im Haus bemerkt. Aus dem Schornstein schlugen Flammen. Der 43-jährige weckte seine Frau (41) sowie die Kinder (1, 14, 18 Jahre). Die Familie konnte das Haus unversehrt verlassen und wurde in der Nachbarschaft aufgenommen. Die Feuerwehr löschte den Kaminbrand, der vermutlich keinen größeren Schaden hinterließ.

POL-PB: Eine Verletzte bei nächtlichen Bränden – Folgemeldung

Büren (ots) – Die Ermittlungen der Polizei am Brandort Spielenweg sind abgeschlossen. Den Untersuchungen zur Folge ist die unsachgemäße Entsorgung von Zigarettenresten ursächlich für das Feuer. Die Polizei geht von einer fahrlässigen Brandstiftung aus. Der Sachschaden wird auf etwa 100.000 Euro geschätzt.

Bilder

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